
Der Cavalier
Herkunft
Das Ursprungsland der Cavaliere ist England. Sie wurden 1892 als King Charles Spaniel im Kennel Club Zuchtbuch (England) eingetragen. 1926 setzte der Amerikaner Roswell in London ein Preisgeld aus für jeden King Charles mit langer Nase, so wie die Spaniel auf einen Porträt von Karl I dargestellt waren. 1945 wurden diese Hunde als Cavalier King Charles Spaniel Rasse anerkannt.
Beschreibung:
Cavaliere sind kleine kompakte Spaniel mit langem Haar in den vier Farbvarianten
- Blenheim (weiß mit kastanienroten Markierungen)
- Tricolour (schwarz-weiß mit lohfarbenen Abzeichen)
- Ruby (einfarbig rot)
- Black and Tan (schwarz mit lohfarbenen Abzeichen).
Das Gewicht des erwachsenen Hundes sollte zwischen 5,5 und 8 kg liegen. Eine bestimmte Größe ist nicht vorgeschrieben, doch liegt das Stockmaß durchschnittlich bei 32 bis 34 cm. Die Ohren sind lang, hoch angesetzt, mit reichlicher Befederung. Auch die Rute und die runden Pfoten sind gut behaart. Die Augen sind groß, rund und dunkel.
Die Allgemeine Erscheinung ist aktiv, anmutig, ausgewogen mit sanftem Gesichtsausdruck.
Wesen
Der Cavalier ist ein munterer, fröhlicher und anpassungsfähiger Zeitgenosse. Zudem ist er ein sehr folgsamer Hund.
Er will vor allem eines: Seinem Besitzer gefallen.
Deswegen ist es auch für Erst-Hundebesitzer nicht schwer, einen Cavalier zu erziehen. Der Cavalier liebt Menschen, kommt gut mit Kindern aus und kann ebenso für ältere Menschen ein idealer Wegbegleiter sein. Auch mit anderen Hunden und Haustieren verträgt er sich im Allgemeinen gut. Er schätzt lange Spaziergänge. Die meisten Cavaliere mögen kleine sportliche Aufgaben, wie zum Beispiel Apportieren oder auch ihrer Körpergröße angepasstes Agility.